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Das Bestattungsgesetz

Das Bestattungsgesetz setzt die Rahmenbedingungen / Tim Reckmann - Pixelio.de

Eine Bestattung ist rechtlichen Bestimmungen unterworfen. Das Bestattungsgesetz legt fest, dass jeder Verstorbene auf einem Friedhof bestattet werden muss. Für Urnenbestattungen und für das Ausstreuen von Asche gibt es zudem noch Friedwälder und Friedwiesen. Auch auf Gewässern gibt es speziell ausgewiesene Gebiete. Private Bestattungen, etwa auf dem eigenen Grundstück, sind in Deutschland nicht zulässig. Auch die Aufbewahrung der Asche zu Hause ist nicht erlaubt. Das Bestattungsgesetz regelt mit der Bestattungspflicht wer eine Bestattung durchführen muss. Die Bestattungspflicht betrifft Ehepartner, eingetragene Lebenspartner, Kinder, Eltern und nahe Verwandte. Im Testament kann jedoch festgelegt werden, wer die Beerdigung durchführen soll.

Jedes Bundesland hat ein eigenes Bestattungsgesetz. Es regelt das Friedhofswesen mit Vorschriften zu Grabstätten und deren Unterhaltung sowie das Leichenwesen, also den Umgang mit Leichen und deren Bestattung. Im Downloadbereich finden sich die Bestattungsgesetze der einzelnen Bundesländer.

Kostenregelung

Im Bestattungsgesetz ist mit der Kostentragungspflicht geregelt, wer eine Bestattung bezahlen muss. Diese Pflicht obliegt den Erben des Verstorbenen, auch wenn diese die Beerdigung nicht veranlasst haben. Besteht das Erbe aus Schulden oder ist ein Überblick über das Erbe nicht möglich, kann die so genannte beschränkte Erbenhaftung geltend gemacht werden. Die Kosten der Bestattung gehen dann auf eine Person über, die dem Verstorbenen gegenüber unterhaltspflichtig war.

Ist der Verstorbene durch Verschulden eines anderen Menschen zu Tode gekommen, so muss Verursacher die Bestattungskosten tragen. Das gilt auch für Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Wer die Kosten einer Beerdigung tragen müsste, aber finanziell dazu nicht in der Lage ist, kann einen Antrag bei den zuständigen Sozialbehörden auf Kostenübernahme stellen. Auch das ist im Bestattungsgesetz geregelt.

Ein Bestattungspflichtiger kann die Übernahme der Kosten ablehnen, wenn der Verstorbene sich schwerer Verfehlungen ihm gegenüber schuldig gemacht hat. Dann springt das Sozialamt ein. So soll verhindert werden, dass zum Beispiel die Opfer eines Missbrauchs in der Familie für die Beerdigung ihres Peinigers aufkommen müssen.

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