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Der Sarg


Den richtigen Sarg auszusuchen ist oft nicht leicht / karrenbrock.de -  Pixelio.de

Ein Sarg wird sowohl für den Transport und die Aufbahrung als auch für die eigentliche Beerdigung benötigt. Zur Wahl stehen Särge aus Holz und auch anderen Materialien. Aber nicht nur hinsichtlich des Materials unterscheiden sich Särge; auch über Ausstattung, Beschläge, Verzierungen und Preisniveau muss entschieden werden.

Material

Fichten- oder Kiefernholz ist das gängigste Material für einen schlichten Sarg. Bei Bestattungsunternehmen und im Internet finden sich zudem Särge aus immer häufiger nachgefragtem Pappel- oder  Lindenholz. Auch Särge, die aus eher ungewöhnlichen Holzmaterialien wie Olivenbaumholz oder Bambus gefertigt sind, stehen zur Verfügung. Särge aus Kirsch- und Nussbaumholz werden mittlerweile weniger nachgefragt; stattdessen werden häufiger Särge aus Holz in den Farbtönen Bernstein, Cognac, Champagner und Honig bestellt. Allerdings können auch spezielle Stoffe bei der Fertigung verwendet werden. So gibt es Särge aus Kunstharz oder Pappe zurückgreifen, wobei ein Sarg aus Pappe bei vielen Menschen als unangemessen und pietätlos gilt.

Särge aus biologisch abbaubaren Stoffen wie Zellulose (der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden) eine interessante Alternative, die zwei Vorteile in Bezug auf Umweltschutz generiert: Zum einen wird ein Sarg dieser Art für die Zelluloseherstellung prinzipiell aufgeforstetes Holz verwendet, zum anderen setzt Zellulose gegenüber einem Sarg aus Holz bei der Einäscherung lediglich ein Viertel des Klimagases CO2 frei.

Gestaltung

Auch individuell gestaltete Särge können auf Wunsch hergestellt werden. Ein solcher Sarg definiert sich vor allem durch spezielle Farben, ausgefallene Griffleisten und individuell abgestimmte Verzierungen. Auch das Bedrucken mit speziellen Airbrush-Motiven oder einem persönlichen Porträt sowie das Anbringen von Applikationen aus Keramik, Stein oder Metall sind realisierbar. 

Feuerbestattung

In Deutschland herrscht Sargpflicht, das bedeutet, dass der Verstorbene auch bei einer Einäscherung  in einem Sarg liegen muss, der mit verbrannt wird. Es gibt zwar speziell für die Feuerbestattung entwickelte Särge wie zum Beispiel ein Sarg auf Grundlage von Sägewerkresten, aber generell kann nahezu jeden Sarg für eine Einäscherung ausgewählt werden.

Allerdings werden vor der Verbrennung zum Beispiel Beschläge oder Tragegriffe aus Kunststoff entfernt. Zudem wird bei der Feuerbestattung auch auf die Auskleidung rund um die Bespannung der Innenseiten, Kissen und Decken verzichtet. Bei einer Erdbestattung wird der Sarg in der Regel ausgekleidet. Bestatter verfügen diesbezüglich über ein Produktportfolio, dessen Angebot den Umweltschutzkriterien entspricht.

Preisklasse

Einen Sarg aus massivem Kiefernholz gibt in der Regel ab einem Preis von 800 Euro aufwärts, leichtere Varianten aus Kiefer kosten zirka 400 Euro. Die günstigste Variante stellen Särge aus Sperrholz dar, die schon unter 100 Euro erhältlich sind. Für edlere Varianten, wie einen eleganten Eichenholzsarg, müssen mit Summen zwischen 1300 und 2000 Euro gerechnet werden. Ausgefallene Modelle mit Verzierungen oder personalisierten Applikationen können durchaus mehrere tausend Euro kosten. Die Preise für Särge aus Zellulose liegen bei einem Mittelwert von rund 350 Euro.

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