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Der jüdische Friedhof

Alter jüdischer Friedhof in Deutschland / momosu - Pixelio.de

Christliche Gräber können nach Ablauf der Ruhezeit eingeebnet werden. Für jüdische Gräber ist das streng verboten. Jedes Grab bleibt für die Ewigkeit bestehen. Auch der Grabstein wird nicht entfernt. Weil aber auf vielen jüdischen Friedhöfen deshalb ein erheblicher Platzmangel herrscht, werden Verstorbene übereinander bestattet - natürlich erst nach Ablauf einer gewissen Wartezeit, die von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich ist.

Jüdische Friedhöfe in Deutschland sind am Sabbat - dem Samstag - meist geschlossen. Der jüdische Glaube verbietet Bestattungen am Sabbat.
Männer, die einen jüdischen Friedhof betreten, müssen eine Kopfbedeckung tragen, auch dann, wenn sie selbst keine Juden sind. Ursprünglich wurden die Verstorbenen so beerdigt, dass ihre Körper gen Jerusalem ausgerichtet waren. Diese Praxis wurde allerdings im 18. Jahrhundert abgeschafft.

Jüdische Gräber wirken auf den ersten Blick schlichter als Gräber auf christlichen Friedhöfen. Dieser Eindruck wird auch dadurch gefestigt, dass es auf den Gräbern keinen Blumenschmuck gibt. Auf jüdischen Friedhöfen lässt man die Gräber mit Gras und Efeu überwachsen. Als kleinen Gruß an den Verstorbenen legen Besucher kleine Steine auf den Grabstein.

 

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