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Grabpflanzen

Für jede Jahreszeit und Lage des Grabes gibt es Grabpflanzen, die sich für die Bepflanzung des Grabes eignen.

Bodendecker nennt man niedrige Pflanzen wie Sträucher und Stauden, die recht großflächig wachsen.

Immergrüne Pflanzen behalten ihre Blätter auch im Winter und schützen den Boden vor starken Temperaturschwankungen.

Schattenpflanzen eigenen sich wenn das Grab an einem Platz liegt, an dem es wenig Sonne bekommt.

Durch winterfeste Blumen und Sträucher sieht das Grab auch im Winter gepflegt aus.

Bodendecker


Bodendecker finden sich auf den meisten Gräbern / Luise Pfefferkorn - Pixelio.de

Bodendecker eignen sich ausgesprochen gut für die Grabbepflanzung. Weil sie so großflächig wachsen, hat Unkraut kaum eine Chance, sich dort auszubreiten, wo bereits Bodendecker stehen. Hinzu kommt, dass die meisten Bodendecker über viele Jahre wachsen. Die Pflanzen vereinen mehrere Vorteile: Sie brauchen nur wenig Pflege, sie verhindern das Unkrautwachstum und sie blühen mehrere Jahre.

Viele Bodendecker haben nur wenige bis keine bunten Blüten. Die meisten Angehörigen möchten aber ein bisschen Farbe in das Pflanzenspiel auf dem Grab bringen. Folgenden Bodendecker passen dann:

  • Steinbrech: Der in kräftigem Gelb, Rot oder Purpur blühende Bodendecker zeigt seine Farbpracht von April bis Juni.
  • Elfenblumen: Die kelchartigen Blüten der Elfenblumen blühen im Frühsommer in Gelb-, Weiß und Rosatönen. Sie sind frosthart.
  • Großkelchiges Johanniskraut: Von Juli bis September zeigt sich die Zierpflanze in leuchtendem Goldgeld.
  • Immergrün: Der Halbstrauch mit violettfarbenen Blüten wächst gut an schattigen, feuchten Plätzen

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Immergrüne Pflanzen


Immergrüne Pflanzen sind sehr pflegeleicht / Rainer Sturm - Pixelio.de

Immergrüne Sträucher bilden in der Botanik eine eigene Gattung. Es handelt sich dabei um mehrjährige Pflanzen, die durchgehend grün sind. Die immergrünen Pflanzen behalten jedes Blatt im Schnitt etwa zwölf Monate. Auch danach verwelkt es in der Regel nicht, sondern fällt ab, wenn sich neue Blätter gebildet haben.

Ebenso wie Schattenpflanzen und Bodendecker sollten immergrüne Pflanzen auf keinem Grab fehlen. Sie sind zwar nicht außerordentlich schön, bilden aber eine gute Grundlage oder Umrandung für ein Grab. Gerade im Winter, wenn alle anderen Pflanzen verblüht sind, kommen die immergrünen Sträucher zur Geltung und lassen das Grab trotz Winterfrost gepflegt wirken.

Da ein Grab eine recht kleine Fläche für die Bepflanzung bietet, sollten man jedoch das Große Immergrün bei der Grabbepflanzung eher meiden. Mit einer Wuchshöhe von fast einem Meter ist die Pflanze etwas zu hochwüchsig für Gräber – zumindest, wenn es sich nicht um ein Eckgrab handelt.

Die folgenden immergrünen Sträucher eignen sich dagegen besonders gut:

Kleines Immergrün

Es eignet sich besonders gut, da es an schattigen Plätzen wunderbar gedeiht und eine ideale Wuchshöhe von zehn bis 15 Zentimetern erreicht. Von März bis Juni trägt es außerdem hellblaue bis violette Blüten.

Mittleres Immergrün

Es wird mit einer Wuchshöhe von etwa 50 Zentimetern deutlich größer. Es blüht ein erstes Mal von März bis Mai und mit ein bisschen Glück noch einmal im Herbst. Da es relativ groß wird, eignet es sich besonders gut, um das Grab einzurahmen.

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Schattenpflanzen


Schattenpflanzen blühen zu Beginn des Jahres./ Rudolf Schäfer - CC BY-SA - Flickr.com

Boden und Lichtverhältnisse sind die beiden Faktoren, die vor allem darüber entscheiden, ob und wie eine Pflanze an einer bestimmten Stelle wachsen und gedeihen kann. Friedhöfe sind oft von Bäumen eingerahmt. Natürlich gibt es Stellen, an die sehr viel Licht kommt, aber es gibt auch eine Menge Gräber, die im Schatten liegen. Für solche Gräber sind Schattenpflanzen ideal geeignet.

Schattenpflanzen haben sich optimal an ihre Umgebung angepasst. Da sie tief am Boden nur wenig Licht bekommen, blühen sie bereits auf, wenn sich der Boden nach dem Winter das erste Mal erwärmt und die ersten, zarten Sonnenstrahlen auf sie treffen. Sie gehören zu den ersten Pflanzen, die im neuen Jahr ihre Blüten zeigen. Bei Schattenpflanzen bilden sich zuerst die Blüten, die Blätter brauchen wesentlich länger.

Gerade auf dicht bepflanzten Gräbern eignen sich Schattenpflanzen hervorragend - vor allem niedrig wachsende Arten, die zwischen zehn und 20 Zentimeter hoch werden.

Zu den bekanntesten Schattenpflanzen zählt man:

  • Günsel

Ihn gibt es in Farbschattierungen von Weiß über Rosa bis hin zu einem kräftigen Violett.

  • Hundszahn

Der Hundszahn ist eine mehrjährig blühende Staude, die in einem zarten Violettrosa blüht.

  •  Buschwindröschen

Das Buschwindröschen gehört zu den bekanntesten Schattenpflanzen. Die unterschiedlichen Sorten blühen weiß, gelb, blau und einem zarten Violett.

  • Maiglöckchen

Maiglöckchen blühen in Weiß oder Hellrosa, und das über mehrere Jahre immer erneut.

  • Gefleckte Taubnessel

Sie blüht im Frühsommer in einem kräftigen Rotviolett und gehört ebenfalls zu den Stauden, die mehrere Jahre erneut ihre Blüten zeigen.

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Winterfeste Pflanzen


Winterfeste Pflanzen überstehen auch frostige Temperaturen / Thomas Grünsch - Pixelio.de

Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei der Grabbepflanzung eine Wechselbepflanzung einzuplanen. Das heißt, dass auf einem Grab ein Mix aus Pflanzen gesät wird, die abwechselnd das ganze Jahr über blühen.

Winterfeste Pflanzen

In der kalten Jahreszeit mit eisigem Wind, Bodenfrost und Schnee haben es Pflanzen nicht leicht, den widrigen Bedingungen zu trotzen. Winterfeste Pflanzen verfügen über eine ausreichende Winterhärte und sind so gegen den Winter gewappnet. Sie eignen sich gut, um das ganze Jahr dem Grab ein ansehnliches Äußeres zu geben. Insbesondere Heidepflanzen sind wegen der robusten Beschaffenheit ideal.

Zu den winterfesten Pflanzen zählen:

Besenheide

Sie blühen vom Spätsommer bis in den späten Herbst hinein und bilden weiße, rosafarbene und purpurne Blüten.

Winterschneeball

Er bildet hübsche, kleine, meist rosafarbene Blüten, die spätestens im Spätwinter das erste Mal zu Tage treten. In milden Wintern blüht er sogar durchgehend.

Spindelsträucher

Die niedrig wachsenden Sträucher sind frosthart, entfalten ihr buntes Farbspiel in der kalten Jahreszeit und sind so als Grabbepflanzung im Winter besonders geeignet.

Tipp

Wer den Boden des Grabs mit Reisig, Rindenmulch oder Tannenzweigen auslegt, bevor der erste Frost kommt, kann allzu große Frostschäden an den Pflanzen vermeiden. Außerdem wird so der Boden optimal vor Frost und Feuchtigkeit im Winter geschützt. Auch windbedingte Verwehungen werden so vermieden.

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