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Die Bestattungsvorsorge

Ihr Bestatter hilft Ihnen auch bei der Bestattungsvorsorge / Lupo - Pixelio.de

Wer die eigene Beerdigung bereits vorab organisieren und seine Hinterbliebenen nicht finanziell belasten möchten, kann mit einer Bestattungsvorsorge die Beerdigung organisieren und finanzieren.

Abschluss

Die übliche Variante ist der Abschluss eines Werkvertrags mit einem Bestatter. Alternativ kann eine Bestattungsversicherung abgeschlossen werden, die von zahlreichen Finanzunternehmen angeboten wird und die nach Umfang und Art der versicherten Leistungen variiert. Nicht zur Bestattungsvorsorge gehört allerdings die Grabpflege. Doch auch dies ist zu Lebzeiten für eine bestimmte Dauer zu regeln. Ansprechpartner ist die Friedhofsgärtnerei des Friedhofs, auf dem man bestattet werden möchten.

Natürlich ist es auch möglich, einen bestimmten Betrag für die eigene Bestattung samt den Wünschen dafür zur Seite zu legen. Allerdings ist dann nicht  garantiert, dass die Hinterbliebenen sich auch daran halten. Daher ist die Vorsorge bei einem Bestatter oft die bessere Wahl.

 Bestattungsvorsorge beim Bestattungsunternehmen

Wer sich für die von einem Bestattungsunternehmen geplante Bestattungsvorsorge entscheidet, profitiert vom direkten Kontakt mit dem Bestatter. Zu den Gesprächsinhalten zählen die Art der Bestattung, die Blumendekoration sowie der gesamte Ablauf. Es besteht auch die Möglichkeit, schon jetzt ein Kleidungsstück zu bestimmen, das im Sarg getragen werden soll - auch Gegenstände die beigelegt werden sollen, können benannt werden.

Wichtig ist darauf zu achten, dass die an das beauftragte Bestattungsunternehmen gezahlten Beträge auf einem Treuhandkonto hinterlegt werden. Dann kann es auch im Falle einer Insolvenz des Bestattungsunternehmens nicht von den Gläubigern angetastet werden. Seriöse Institute arbeiten mit diesem Modell.

Die Wünsche für die eigene Bestattung können auch in einer Bestattungsverfügung festgehalten werden. Das ist zwar keine finanzielle Vorsorge, hilft aber meist den Angehörigen. Denn oft wissen die Hinterbliebenen gar nicht, wie sich ein Verstorbener seine eigene Beerdigung ausgemalt hat. Eine kostenlose Vorlage für eine Bestattungsverfügung gibt es im Downloadbereich.

Rechtliche Stellung der Bestattungsvorsorge

Wurde mit einem Bestattungsunternehmen einen Vertrag über die Bestattungsvorsorge geschlossen, kann sein Inhalt von den Erben nicht verändert werden. Das gilt auch für den festgelegten Bestattungsablauf. Auch wenn die einzelnen Bundesländer eine in den Bestattungsgesetzen festgeschriebene Totenfürsorgepflicht vorsehen, ist der im Rahmen der Bestattungsvorsorge festgelegte Wille vorrangig und deshalb unantastbar. Sollte zu Lebzeiten Sozialhilfe beantragt werden müssen, darf der bereits abgeschlossene Vertrag über die Bestattungsvorsorge nicht angetastet werden - es sein denn, er übersteigt wesentlich das Verhältnis zu den allgemeinen Lebensumständen.

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