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Die Überführung

Der Bestatter regelt die Überführung / Carsten Grunwald - Pixelio.de

Wenn ein Angehöriger nicht an seinem Wohnort stirbt und nach Hause überführt werden muss, ist es für die Hinterbliebenen wichtig zu wissen, was nötig ist, um den Verstorbenen „nach Hause“ zu holen.

Voraussetzungen für die Überführung im Inland

Die Voraussetzungen für eine Überführung hängen von der Entfernung ab und sind an bestimmte Formalien gebunden. Die Überführung innerhalb Deutschlands und auch aus dem Ausland wird vom beauftragten Bestattungsinstitut durchgeführt, da der Transport eines Leichnams nur in speziellen Fahrzeugen erlaubt ist. Eine Überführung im Privatfahrzeug ist nicht zulässig. Bestattungsunternehmen übernehmen die Formalitäten und  sorgen für die Überführung des Verstorbenen.

Folgende Dokumente für die Überführung eines Sarges sind erforderlich:

  • Den von einem Arzt ausgestellten Totenschein, in dem er den Tod festhält und schriftlich bestätigt.
  • Eventuell (je nach Gemeinde) die Sterbeurkunde des Standesamts, das für den Verstorbenen zuständig ist, also das Standesamt in dessen letztem Wohnort.
  • Die Bescheinigung des Bestatters, in der die ordnungsgemäße Einsargung des Verstorbenen bestätigt wird.
  • Die ärztliche Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass gegen die Überführung des Verstorbenen keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Diese Bescheinigung stellt das Krankenhaus, die Gerichtsmedizin oder auch das Gesundheitsamt aus.

Wenn nur die Asche des Verstorbenen in einer Urne überführt werden soll, reicht im Normalfall der Totenschein (mit eventuell der Sterbeurkunde) aus, da es keine gesundheitlichen Bedenken (Seuchengefahr) mehr gibt.

Voraussetzungen für die Überführung aus dem Ausland

Mit der Überführung ins Ausland oder aus dem Ausland nehmen die Formalitäten zu und sind abhängig von den gesetzlichen Bestimmungen des Lands, in dem die Person verstorben ist.

  • Ein Totenschein sowie eine Sterbeurkunde sind erforderlich.
  • Wichtigste Voraussetzung für eine Überführung ist ein internationaler Leichenpass. Den stellt das zuständige Standesamt aus, wobei die Kosten für die Ausstellung je nach Gemeinde in der Höhe variieren.
  • Der  beauftragte Bestatter ist für die ordnungsgemäße Einsargung des Leichnams verantwortlich, um einen sicheren Transport auf dem Landweg oder mit dem Flugzeug zu gewährleisten und um gesundheitliche Risiken auszuschließen, wobei manchmal auch eine Einbalsamierungsbescheinigung notwendig ist.
  • Bedeutsam für eine Überführung sind die internationalen gesetzlichen Bestimmungen für den Land-, Luft- oder Seeweg, die je nach Land Besonderheiten aufweisen können.

Sargüberführungen ins oder aus dem Ausland können sehr teuer werden, daher ist zu überlegen, ob der Verstorbene nicht am Sterbeort kremiert wird und nur die Urne mit der Asche überführt wird. Wenn dies dem Wunsch des Verstorbenen entspricht, ist das eine Alternative.
Im Downloadbereich ist eine Checkliste für den Todesfall im Ausland verfügbar. Dort sind die wichtigsten Punkte aufgelistet.

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