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Weltliche Bestattungen

Trauergäste bei einer weltlichen Bestattung / Kathrin Frischemeyer - Pixelio.de

Bei einer weltlichen Bestattung handelt es sich um eine Trauerfeier für einen Verstorbenen, die losgelöst von religiösen Vorstellungen stattfindet. In der Regel entscheiden sich Angehörige für diese Form der Gedenkzeremonie, wenn der Tote nicht getauft war oder der Kirche ablehnend gegenüberstand. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der weltlichen Bestattungen. Immer mehr Menschen wenden sich von den großen Religionen ab und leben außerhalb der damit verbundenen Konventionen. Viele entscheiden sich daher für eine weltliche Bestattung.

Gestaltung

Die weltliche - auch säkuläre - Trauerfeier besteht aus drei Teilen: Zunächst soll des Verstorbenen gedacht werden, dann wird an das Leben des Toten erinnert und schließlich wird der geliebte Mensch seinem Grab übergeben. Dabei sind auch die Bestattungsarten bei weltlichen Bestattungen höchst unterschiedlich. Der Ablauf einer weltlichen Bestattung ist also grundsätzlich ähnlich der einer kirchlichen. Es werden einfach nur die religiösen Texte und Zeremonien durch weltliche ersetzt.

Trauerrede

Meist wird eine Trauerrede verlesen. Während diese bei einer christlichen Bestattung vom Geistlichen gehalten wird, werden für eine weltliche Bestattung oft professionelle Trauerredner engagiert, die nicht an eine bestimmte Konfession gebunden sind. Selbstverständlich können sich die Angehörigen auch selbst einbringen, die Trauerrede halten oder zusätzlich einige Worte sagen.

Bestattungsort

Für weltliche Bestattungen stehen verschiedene Friedhöfe zur Verfügung. Neben den regulären städtischen Friedhöfen, die es zumindest in jeder größeren Stadt gibt, gibt es längst zahlreiche Ruheforste oder alternative Grabstätten. Auch Seebestattungen sind im Rahmen einer weltlichen Bestattung möglich. Zudem haben viele Gemeinden auch ein Abkommen mit einem kirchlichen Friedhof, das es gestattet, dort auch Menschen mit anderer oder ganz ohne Konfession zu bestatten.

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