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Der Organspendeausweis

Jeder sollte einen Organspendeausweis haben / Thorben Wengert - Pixelio.de

Noch immer sterben in Deutschland jedes Jahr tausende von Menschen, weil für sie kein passendes Spenderorgan vorhanden ist. Dabei könnte die Zahl viel geringer sein, wenn sich mehr Menschen zu Lebzeiten Gedanken darüber machen würden, ob sie im Ernstfall Spender sein möchten. Gespendet werden können dabei nicht nur Organe, sondern auch bestimmte Gewebe wie die Hornhaut eines Auges oder Gliedmaßen, die transplantiert werden können.

In Deutschland werden Organe gespendet, wenn eine Einwilligung von Seiten des Verstorbenen vorliegt, zum Beispiel durch einen Organspendeausweis. Man kann der Organspende aber ausdrücklich widersprechen. In diesem Fall ist der Wille der betroffenen Person rechtsverbindlich. Das heißt, niemand, auch nicht die Angehörigen, dürfen diesem Willen nach dem Tod widersprechen. Die Organe werden dann nicht gespendet.

Wer unsicher ist, ob er oder sie Organe spenden soll, kann mit dem Partner oder anderen Familienangehörigen sprechen und sie in die Entscheidung mit einbeziehen. Manchen Angehörigen hilft die Vorstellung, dass die Organe gespendet werden, bei der Trauerbewältigung. Andere lehnen sie eher ab. Auch der Hausarzt kann in dieser Frage beratend zur Seite stehen.

Die meisten Religionen sprechen sich für eine Organspende aus, da die Nächstenliebe und die Lebensrettung als wichtiger angesehen werden als die Unversehrtheit des Körpers. Für religiöse Menschen gibt es also eine Orientierung zum Thema Organspende.

Organspendeausweis

Streng genommen brauchen man keinen Organspendeausweis. Wer trotzdem einen besitzt, hilft damit zuerst den Angehörigen. Sie wissen dann, ob man prinzipiell mit einer Organspende einverstanden gewesen wäre. Wer sich für eine Organspende entscheidet, hilft natürlich auch den Patienten, die die Organe bekommen. Für viele Menschen gehört ein Organspendeausweis heute zur Vorsorge dazu.

Ein Oranspendeausweis muss folgende Informationen enthalten: vollständiger Name, Geburtsdatum und aktuelle Adresse. So ist sichergestellt, dass der Ausweis im Ernstfall nicht einer falschen Person zugeordnet wird oder umgekehrt. Außerdem muss eingetragen werden, ob man seine Organe spenden möchte oder nicht. Es kann auch festgehalten werden, dass bestimmte Organe oder Teile des Körpers nicht gespendet werden möchten.

Viele gesetzliche Krankenkassen haben die Ausweise mittlerweile an ihre Mitglieder geschickt.

                                                                                                                               

Vordruck Organspendeausweis

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