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Die Bestattungsverfügung

Die Bestattungsverfügung hilft auch Ihren Hinterbliebenen / Rainer Sturm - Pixelio.de

Der Tod eines nahestehenden Menschen ist ein Thema, mit dem sich niemand gerne auseinandersetzt. Jeder kann sich jedoch einmal fragen, ob der eigene Partner, enge Verwandte oder gute Freunde im Zweifelsfall wüssten,  wie man bestattet werden will. Deshalb ist eine Bestattungsverfügung hilfreich, auch wenn die Auseiandersetzung mit dem eigenen Tod naturgemäß schwer fällt.

Inhalt

Eine Bestattungsverfügung dient dazu, Hinterbliebene darüber zu informieren, welche Arrangements nach dem eigenen Ableben getroffen werden sollen. Inhalt der Bestattungsverfügung können beispielsweise Form und Ausrichtungsart der Trauerfeier sein, der Inhalt der Grabrede, eine Liste der zu benachrichtigenden Personen, die Gestaltung des Grabs sowie der Name desjenigen, der im Fall von Unklarheiten die notwendigen Entscheidungen treffen soll. Eine kostenlose Vorlage für eine Bestattungsvorlage befindet sich im Downloadbereich.

Form

Juristisch gesehen ist die Bestattungsverfügung eine Willenserklärung, für deren Abfassung keine Vorschriften existieren. Voraussetzung für die Gültigkeit gibt es im Grund nur eine: Es muss zweifelsfrei erkennbar sein, dass die Verfügung aus freiem Willen zu Papier gebracht wurde.

Damit keine Fragen oder Missverständnisse aufkommen, sollte die Bestattungsverfügung folgende Formalia auf jeden Fall enthalten: Die Überschrift sollte „Bestattungsverfügung“ lauten. Es folgen Name, Anschrift, Geburtsdatum sowie Geburtsort. Anschließend nennt der Verfasser seine konkreten Wünsche bezüglich der Bestattungsart sowie des Bestattungsorts. Zum Schluss des Dokuments kommt das Datum und die handschriftliche Unterschrift. Viele Bestatter bieten auch eine Beratung für eine Bestattungsverfügung beziehungsweise -vorsorge an.

Zusätze

Damit die Bestattung auch tatsächlich so stattfinden kann, wie der Verfasser es sich gewünscht hat, ist es ratsam, dass in einer Bestattungsverfügung weitere Einzelheiten geregelt sind. Beispielsweise könnten Wünsche bezüglich der Inschrift des Grabsteins geäußert werden. Zur Absicherung empfiehlt es sich außerdem, die Bestattungsverfügung notariell beglaubigen zu lassen.

Angehörigen und Freunden sollte jedoch die Möglichkeit gegeben werden, die Bestattung bis zu einem gewissen Grade nach ihren eigenen Vorstellungen durchzuführen, um so ihrer Trauer auf individuelle Weise Ausdruck verleihen zu können. Auch ist es sinnvoll, sich mit der Familie abzusprechen, wenn man eine Bestattungsart wünscht, bei der es keine Grabstätte gibt – diese wird von den Hinterbliebenen oft als wichtiger Ort zur Trauerbewältigung angesehen.

                                                                                                                                              

Erstellung einer Bestattungsverfügung

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